Blogbeitrag #41: „Ich hätte fast aufgegeben.“

Das ist ein echtes Zitat aus einem Vorgespräch für ein großes Lektoratsprojekt. Es war tatsächlich ernst gemeint und ich liebe alles daran, dass die Person mir das im ersten Gespräch anvertraut hat – die Offenheit, das Vertrauen mir gegenüber, aber auch in meine Fähigkeiten. Es wurde eine wunderbare Kooperation, ein wertschätzendes Miteinander. Letzten Freitag hatten wir es geschafft: Die Dissertation wurde eingereicht, beide konnten durchatmen.

Ich begleite Studierende und Doktorand*innen bis zur Abgabe – sowohl im Schreibcoaching als auch als (Wissenschafts-)Lektorin. Was ich daran besonders mag, ist, in der „heißen Phase“ Ruhe auszustrahlen, ansprechbar zu sein und das gute Gefühl von „wir bringen das gemeinsam zu Ende“. Denn natürlich tauchen kurz vor Abgabe Fehlermeldungen in Word aus dem Nichts auf („Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.“), Zotero macht plötzlich, was es will, und man stellt alles in Frage und/oder möchte alles hinschmeißen.

Und dann bin ich da. Vielleicht hilft es dir zu wissen, dass es ausnahmslos allen so geht – egal ob es sich um eine Bachelorarbeit oder um eine Zweitdissertation handelt, am Ende wird es wild.

Interessanterweise scheinen häufig die Absolvent*innen mit den besten Arbeiten die größten Selbstzweifel zu haben. Aber darüber schreibe ich noch mal ausführlicher. Wenn du auch mit Selbstzweifeln zu tun hast, ist das völlig normal. Wenn du das nicht allein durchstehen möchtest, melde dich gerne bei mir.

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Blogbeitrag #40: Dinge, die du aussortieren darfst.